Creator-Journalismus im DACH-Raum
Report 2026
Der Report gibt erstmals Einblicke in die Arbeitsrealität von Creator-Journalist:innen im DACH-Raum – in ihre Herausforderungen, ihre Motivationen und die Art, wie sie arbeiten. Was treibt sie an? Wie stehen sie zu journalistischen Standards? Nutzen sie KI? Und wie steht es um ihre mentale Gesundheit? Wie monetarisieren sie ihren Journalismus?
79
Creator-Journalist:innen
im DACH-Raum wurden befragt
13
Interviews
mit Creator-Journalist:innen, Expert:innen aus dem In- und Ausland, Medienhäusern
12
für Creator-Journalist:innen, Kooperationspartner:innen, Medienhäuser und Förder:innen
Empfehlungen
1.
dieser Art zu Creator-Journalismus in den DACH-Ländern
Datenerhebung
%
95
halten sich (mindestens so gut wie möglich) an journalistische Standards
77,2
%
nennen die Finanzierung als grösste Herausforderung
80
%
%
95
nutzen KI
würden gern mit Medienhäusern kooperieren – aber nur 20,3 % fühlen sich von ihnen ernst genommen
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Der Report zeigt: Creator-Journalist:innen im DACH-Raum sind oft Einzelkämpfer:innen, die sich mit der Monetarisierung ihres Contents herumschlagen, obwohl sie sich am liebsten um ihre Inhalte kümmern würden. Hier wächst ein Berufsfeld mit grossem Potenzial, das jedoch dringend unterstützende Strukturen braucht.
Kerstin Hasse und Gabriella Alvarez-Hummel, Autorinnen des Reports und Gründerinnen von The Creator Press
Warum Creator-Journalismus?
Der Medienkonsum verschiebt sich: Erstmals erreichen Drittplattformen mehr Menschen als Nachrichtenwebsites und TV, und 27 % beziehen ihre News wöchentlich von Creators (Reuters Digital News Report). Die Medienhäuser reagieren: drei Viertel wollen, dass ihre Leute sich mehr wie Creators verhalten. Für viele Journalist:innen wird der eigene Kanal zugleich zur neuen Option in einer Branche voller Sparmassnahmen. Journalistische Creators gewinnen an Bedeutung. Nur: Wer sie sind und wie sie arbeiten, ist im DACH-Raum kaum erforscht.
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Wer diese Menschen sind und warum das Feld möglicherweise diverser ist als der klassische Journalismus
Wie sie arbeiten, zwischen mehreren Plattformen, journalistischen Standards und KI
Was sie motiviert, was sie ausbremst und wie sie sich finanzieren
Zwei Fördermodelle aus der Praxis – funk (ARD/ZDF) und der österreichische Digitalverlag Hashtag.jetzt
Expert:innenstimmen aus den USA, wo der Creator-Journalismus schon weiter ist
Unsere Empfehlungen für Creator-Journalist:innen, Medienhäuser, Werbepartner:innen und Förder:innen
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Manche problematischen Muster des Journalismus wiederholen sich in diesem neuen Zweig. Gleichzeitig ist so viel Elan und Kreativität in dieser Branche. Wer diese Stimmen jetzt fördert, unterstützt und ernst nimmt, investiert in die Medienvielfalt von morgen.

